Publikationen der Jahre 1974-2017 (ca. 30'000 Titel)
Die Erfassung aktueller wie älterer Jahrgänge (zurück bis 1974) wird laufend fortgesetzt.
Die Basler Bibliographie unterscheidet sich von anderen musikbezogenen Bibliographie-Datenbanken (z.B. RILM, BMS) vor allem durch ihre Disposition (kurz: Index). Mit ihr werden die erfassten Titel genau umschriebenen Themenbereichen zugeordnet. Diese Disposition wurde in die digitale Version übernommen und steht für die Recherche zur Verfügung. So können Themenbereiche auf unvergleichlich präzise Weise eingegrenzt werden. Anders als in den früher gedruckten Jahrgängen kann die Suche nun digital über alle erfassten Titel durchgeführt werden.
Die Basler Bibliographie erfasst Titel in den unterschiedlichsten Sprachen. Die Datenbank selbst ist jedoch in Deutsch angelegt. Musikinstrumente sind momentan nur in Deutsch indiziert, Eigennamen in ihren deutschen Schreibweisen (z.B. "Händel" und nicht engl. "Handel").
Wenn Sie die Begriffe in anderen Sprachen eingeben (insbesondere Englisch und Französisch) erhalten Sie ebenfalls Treffer. Diese beziehen sich aber auf die fremdsprachigen Titel einzelner Publikationen oder auf Daten der Projektdatenbanken bei RIMAB, die dreisprachig (de/en/fr) angelegt sind. Eine Verknüpfung besonders der Instrumentenbezeichnungen mit den dreisprachigen Vokabularien wird angestrebt.
In der vorliegenden bibliographischen Datenbank finden Sie Publikationen, die um das Thema „Historische Musikpraxis“ (Historische Aufführungspraxis, Geschichte und Theorie der Alten Musik) kreisen. Sie reichen inhaltlich von den Anfängen der westlichen Musik bis in die Zeit um ca. 1850. Die Titel wurden seit 1977 im „Basler Jahrbuch für Historische Musikpraxis“, dem wissenschaftlichen Publikationsorgan der Schola Cantorum Basiliensis beim Amadeus-Verlag Winterthur, unter der Rubrik „Bibliographie der Neuerscheinungen zur Historischen Musikpraxis“ in gedruckter Form veröffentlicht. Bereits im Jahr 1976 erschien ein separater Band mit ausschliesslich bibliographischen Angaben, der noch nicht in die Reihe der Jahrbücher gezählt wurde. Die dort gesammelten Titel stammen aus den Jahren 1974/75 und markieren damit die zeitliche Untergrenze der Bibliographie.
Begonnen wurde die Bibliographie durch eine Initiative des damaligen Leiters der SCB, Wulf Arlt, und durch dessen Nachfolger als Leiter und als Herausgeber des Jahrbuchs, Peter Reidemeister, bis zum Jahrbuch 27 (2003). Ab dem Jahrbuch 28 (2004) wurde die Publikation herausgegeben von Dagmar Hoffmann-Axthelm, ab 31 (2007) fortgeführt durch Regula Rapp gemeinsam mit Thomas Drescher.
Seit dem „Basler Jahrbuch“ 31 (2007) werden die bibliographischen Titel nicht mehr im Druck veröffentlicht, sondern in einer elektronischen Datenbank weitergeführt, die nun in der vorliegenden Form im Internet zugänglich ist.
Die gedruckten Jahrgänge der Bibliographie betreute Dagmar Hoffmann-Axthelm von 1979 bis 2007. Seit 2008 pflegt Martina Wohlthat die digitale Version, die digitale Rekatalogisierung der alten Jahrgänge wird von Michael Lang durchgeführt.
Die „Basler Bibliographie“ wurde in die RIMAB-Forschungsdatenbank der Schola Cantorum Basiliensis implementiert, die zunächst für die Darstellung vor allem ikonographischer Quellen konzipiert worden war. Inzwischen werden mehrere Forschungsprojekte der SCB auf RIMAB präsentiert. Die für diese Projekte spezifisch angelegten Bild- und Literatursammlungen (Primär- und Sekundärliteratur) wurden in die Basler Bibliographie integriert, sind aber weiterhin unter den jeweiligen Forschungsprojekten noch spezifisch abrufbar.
Wenn Sie sich für spezielle Bildquellen und Literaturangaben zu den Forschungsprojekten interessieren, recherchieren Sie bitte in den dafür vorgesehenen Bereichen.
Die „RIMAB-Primärquellen“ in der „Erweiterten Suche“ zeigen Ihnen sämtliche Primärquellen der Forschungsprojekte dieser Website.
Die „RIMAB-Keywords“ der „Erweiterten Suche“ filtern Stichworte der vorhandenen Forschungsprojekte.
RIMAB-Recherche: mit diesem Tool im Hauptmenü stehen Ihnen alternative Möglichkeiten der bibliographischen Recherche zur Verfügung, die vor allem für die Forschungsprojekte relevant sind. In der „Sekundärliteratur“ werden Sie auf die Suchmaske der „Basler Bibliographie“ geleitet.
Für die grosszügige finanzielle Förderung des Digitalisierungsprojekts der „Basler Bibliographie“ danken wir der Maja Sacher-Stiftung, dem Förderverein der Musik Akademie Basel sowie der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft Basel.
| handle: | 20.500.11806/med/52r1-3h8r-k5 |
| Key: | QDABIWCM |
| DateAdded: | 2026-04-16T14:26:51Z |
| DateModified: | 2026-04-16T15:11:45Z |